Badminton im TSV Vineta Audorf

Badminton erfährt bei uns in Deutschland schon seit mehreren Jahren regen Zulauf.

Der Siegeszug dieser Sportart resultiert nicht nur aus dem geringen Platzbedarf, woraufhin er zum beliebtesten Schulsport wurde, sondern erklärt sich vielmehr durch das schnelle Erlernen der wichtigsten Schläge und der grundlegenden Lauftechniken. Anders als beim Tennis kommt der Anfänger hier schon nach wenigen Minuten hinter das Geheimnis des Federballes und damit zu Erfolgen.

Sie benötigen ein Paar Hallenschuhe mit heller Sohle, einen Schläger & Ihr Sportzeug.

Die Spielstärke ist anfangs völlig egal, denn es macht einfach Spaß seinem Gegner "die Bälle um die Ohren zu hauen". Dabei erreicht ein Smash (Schmetterschlag) bis zu 300km/h. Doch schnell macht man die Erfahrung, dass es mit roher Gewalt nicht getan ist. Fortgeschrittene Spieler lassen ihre Gegner jede Spielfeldecke anlaufen, lauern auf Fehler des Gegners, um dann ihre Chance zu nutzen. Ein Badmintonspiel dauert 2 Gewinnsätze. Seit 2006 wird nach der Rallypoint-Zählweise gezählt:

* ZWEI Gewinnsätze bis 21 Punkte mit ZWEI Punkten Unterschied
* JEDER Gewinn eines Ballwechsels (Rally) ergibt EINEN Punktgewinn
* MAXIMALE Spieldauer bis 30 Punkte mit EINEM Punkt Unterschied, d.h. der
* letzter Punktgewinn ist bei 30:29
* Seitenwechsel im dritten Satz bei 11 Punkten

Bei diesen Fluggeschwindigkeiten des Federballs ist eine gute Reaktionsfähigkeit von Nöten um den Ball im Spiel zu halten. Der Aufschlagende kann sich maximal 10 Sekunden Zeit für seinen Aufschlag gönnen. Ausgiebige Erholungspausen gibt es in einem Badminton-Match also nicht. So ist es nicht verwunderlich, dass Badminton die schweißtreibendste Rückschlagsportart ist und eine blendende allgemeine Kondition und Ausdauer für einen Wettkampf voraussetzt.

Thorben Pekron